3. TecDay auf der SafetyWeek unter Beteiligung hochkarätiger Referenten

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Dr. Karl de Molina

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3. TecDay unter Beteiligung hochkarätiger Referenten

München, 5. April 2007. Über 100  Teilnehmer konnten am 28. März  im Rahmen des 3. TecDay die Neuheiten im Themengebiet Einsatz von Fahrsimulatoren in der Entwicklung und Vermarktung von Assistenzsystemen (FAS) kennenlernen. Der TecDay fand in Aschaffenburg im Rahmen der SafetyWeek statt.

Prof. Dr. Heiner Bubb vom Lehrstuhl für Ergonomie  der TU München betonte in seinem Keynote Vortrag: „Der Fahrer braucht Rückmeldung über möglichst viele Sinneskanäle.“ Ein Fahrsimulator verdeutliche die Relevanz der FAS in herausragender Weise, wobei ein Fokus auf der Darstellungsgüte liegen müsse.

Herr Cord Bauch vom „Kompetenzzentrum Licht“ der Universität Paderborn stellte Forschungsergebnisse des L-Lab Nachtfahrsimulators vor, während Thorsten Brandt von der Universität Duisburg  über den Einsatz von Simulatoren in der Entwicklung der FAS berichtete und Herr Christian Lange  von der TU München über Blickerfassungstechnik bei der Evaluierung von FIS und FAS sprach.

Herr Andreas Friedrich von der RWTH Aachen stellten das Verbundprojekt „Konvoi“ vor, bei dem interdisziplinäre Forschungsteams LKW-Konvois in virtuellen und realen Fahrten erprobt haben.

Beide Referenten betonten, dass ein Fahrsimulator nicht nur ein ideales Entwicklungswerkzeug für FAS sei, sondern alle Phasen der Produktentwicklung bis hin zur Einführung des Produktes optimal unterstütze. 

Dr. Manfred Dangelmaier und Claus Marberger von Fraunhofer IAO, IAT Stuttgart widmeten sich unter anderem den hinsichtlich der FAS am  Point of Sales auftretenden Kommunikationsproblemen. Komplexität und Vielfalt der FAS seien nicht ohne weiteres vorführbar und adäquate Situationen auf Probefahrten nicht provozierbar. Die Lösung biete der Simulator.

Herr Dr. Karl de Molina, Geschäftsführer der FTronik Gmbh, stellte den Fahrsimulator der M-Reihe in der B2-Ausführung vor. Die M-Reihe ist als Marketinginstrument konzipiert worden und umfasst einige der in Serienfahrzeugen befindlichen Assistenzsysteme wie Fullrange ACC (Active Cruise Control), Blind Spot Detector (BSD), Lane Change Assist (LCA), Lane Departure Warner (LDW), Intelligent Light, Night Vision, Kollisionswarner und Kurvenlicht.
„Die B3-Version“, so de Molina, „ wird bereits auf der »Vehicle Dynamics Expo« im Mai vorgestellt werden und enthält bereits die durch Kundenfeedback aufgegriffenen Modifikationen. Die Akzeptanz seitens des Endkunden wird unmittelbar nach der »Vehicle Dynamics« bei ausgewählten Händlern getestet.“

FTronik GmbH

FTronik
unterstützt die Automobil- und Zulieferindustrie bei der Entwicklung und Erprobung von Regelkonzepten für Assistenz-, Fahrwerks- und Lichtsysteme durch die Anwendung u.a. von dedizierten Fahrsimulatoren. Zusammen mit Partnerfirmen deckt sie die Prozesskette vom Konzept bis zum Fahrversuch mit realen Prototypen auf Versuchsträgern ab.

FTronik versteht den Einsatz von Fahrsimulatoren als die konsequente Fortsetzung des virtuellen Entwicklungsprozesses.
FTronik trägt dazu bei, die Robustheit der Software für Regelsysteme zu erhöhen und damit die Attraktivität der Funktionen für den Endkunden zu steigern.
FTronik macht Elektronik-Features virtuell erlebbar und unterstützt damit den Verkaufsprozess der Automobil- und Zulieferindustrie. Dafür werden virtuelle Technik-Demonstratoren eingesetzt.

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